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über mich

Hallo, nun sind wir ja hier unter uns. Das freut mich.
Da lässt es sich ja auch viel ungestörter reden.

Was gibt es so über mich zu sagen?
Geboren wurde ich im Januar 1969 im beschaulichen Bad Segeberg, einer kleinen Stadt im schönsten Bundesland der Welt, in Schleswig-Holstein.
Ich war das erste Kind, welches 1969 im Bad Segeberg Standesamt eingetragen wurde und ich war das letzte Kind meiner Eltern, somit das nesthäkchen.
Ja, ich weiß. Heute ist das nur schwer zu glauben.

Ich wuchs mit meinen drei Schwestern auf, hatte aber Glück und musste ihre Kleidung nicht auftragen, sondern durfte meine eigene tragen.
Die Zeit hat mich natürlich geprägt. Und dass ich heute eigentlich nur noch Kontakt zu meiner "kleinen" Schwester habe, hat damit keinen kausalen Zusammenhang.

Ich hatte eine ganz normale Kindheit, ohne ganz besondere Höhen, erfreulicherweise aber auch ohne besondere Tiefen.
Wahrscheinlich hat dies in erster Linie mit der Kleinstadtidylle Bad Segebergs zu tun.

Ich besuchte die Realschule im Schulzentrum in Bad Segeberg und war dort gerne Freizeit orientiert, was dann doch eher dazu geführt hatte, dass ich nicht wirklich schlechte Noten mit nach Hause brachte, aber sie waren halt eher durchschnittlicher Art.

Eher zum Ende meiner Schulzeit machte ich das, was ein richtiger Bad Segeberger auf jeden Fall einmal gemacht haben muss. Ich wurde ein Teil der Bad Segeberger Karl-May-Spiele. Allerdings fand ich den nicht sichtbaren Teil der Theaterarbeit meist interessanter. Daher verbrachte ich meine Theaterzeit dann als Requisiteur.

Und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieses ein wirklich sehr schöner Teil meine Jugend war.

Doch irgendwann musste ich mich dann auch einmal mit der realen Berufswahl beschäftigen.
Mir ging es da allerdings so, wie es auch heute noch vielen Jugendlichen in der Situation geht. Die Frage prangte über meinem Kopf, welchen Beruf ich denn erlernen möchte.
Nach vielem Hin und Her entschied ich mich dann dafür, in die Fußstapfen meines Vaters zu treten.
Ich erlernte also den Beruf des Fleischers. Ein wirklich vielseitiger, toller Beruf, in dem ich auch recht erfolgreich war. Schließlich habe ich dort auch meinen Meister gemacht.
Allerdings waren die Entwicklungsmöglichkeiten nicht so, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich war Abteilungsleiter in Springerfunktion, dann Abteilungsleiter in meiner eigenen Abteilung.
Es ging dann allerdings nicht mehr weiter und die Frage aller Fragen tummelte sich vergnügt in meinem Kopf: Was nun?

Da alle Wege der weiteren Entwicklung damit verbunden waren, dass ich meist weniger mit Menschen zu tun hätte, blieben mir nicht so viele Alternativen. Ich musste einfach raus.

Doch was macht ein gestandener Fleischer, der mit Menschen zu tun haben möchte?
Richtig. Er geht zur Versicherung.

Diesen Weg habe ich dann auch gewählt und wurde Bezirksleiter einer großen Versicherung.
Auch, wenn viele immer sagen, dass sich Ausschließlichkeitsvertreter nicht im Sinne des Kunden entscheiden können, was sie ihnen anbieten, sehe ich diese Theorie ein bisschen mit dem nötigen Abstand.
Natürlich kann man nicht wirklich ein großes Portfolio an verschieden preisigen Produkten auswählen. Trotzdem kann man für den Kunden mit dem Kunden immer das Produkt auswählen, was ihm am besten passt.
Und das ist doch unter dem Strich wirklich das Wichtige.

Dennoch kam auch dort dann irgendwann wieder die Frage, wie es für mich weitergehen soll. Die Frage nach dem Bleiben oder dem Gehen.

Entschieden habe ich mich dann für das Gehen. Es ergab sich so, dass ich nach meiner Angestelltentätigkeit für die Versicherung halbwegs notgedrungen in die Selbstständigkeit für das gleiche Unternehmen begeben hatte. In den zwei Jahren meiner Tätigkeit musste ich aber durch mehrere Umstände feststellen, dass ich zwar sehr gut und souverän selbstständig arbeiten kann, die Selbstständigkeit als solches aber nichts für mich ist.

Ich kündigte also meinen Vertretervertrag mit dem Versicherer und war vielleicht ein bisschen zu naiv und von mir überzeugt, schnell eine neue Position in einer anderen Branche zu erzielen. Das Unterfangen gestaltete sich allerdings doch etwas zäh und gar nicht mal so zügig, wie es eigentlich gedacht und auch notwendig gewesen wäre.

Ab 2007 arbeitete ich in einem Communication Center als Teamleiter. Eine Aufgabe, die viel Spaß macht. Denn es ist jeder Tag ein komplett neuer Tag. Es gibt hier keine Wiederholungen, keine wirklichen Routinen. Und die Routinen, die es gibt, dienen im Regelfall dazu, dass man nicht jeden Tag alles neu erfinden muss. Ein erfrischender anstrengender Job, der so viel Spaß macht. Viele bunte, verschiedene Menschen lernt man kennen. Viele Thematiken laufen einem über den Weg, die hochspannend sind.

Dennoch zog es mich 10 Jahre später weiter in ein neues Abenteuer.
Mit meinem hohen Interesse an den Aufgabenbereich Human Resources zeigte sich die Stellenanzeige eines Dienstleisters für Gehaltsabrechnungen interessant, aber doch inhaltlich etwas trocken.
Trotzdem betrat ich den neuen Weg und freue mich mittlerweile sehr darauf, hier mein Rentenalter zu erreichen.
Trocken? Auf keinen Fall.
Wir haben tolle Themen, tolle Kunden, spannende Konstellationen in den Abrechnungen. Und auch hier ist kein Tag wie der andere.
Zusätzlich kommt dazu, dass wir ein starkes Team sind, das sich untereinander ergänzt, sich hilft und zusammen versuchen wir stets, unsere Kunden glücklich zu machen.

Rückblickend kann ich aber über alle meine beruflichen Stationen sagen, dass es alles wunderbare Berufe sind. Ich möchte keine meiner Erfahrungen missen und danke allen Menschen, die mir auf meinen Wegen eine Zeit lang Gesellschaft geleistet haben oder dieses heute auch noch machen.

Heute lebe ich in Hamburg, der schönsten Stadt der Welt, arbeite im schönsten Job der Welt und lebe glücklich und zufrieden mit meiner anderen Hälfte zusammen.
Was will man mehr?

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